Mittwoch, 11. Januar 2017

Erziehungs- und Lenkungsorgan

Dirk Maxeiner auf der Achse des Guten:

Wenn Journalisten nach Zensur rufen

Ich bin gefühlt seit dem Bau der Pyramiden Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband (DJV). Bisher konnte man sich meistens darauf verlassen, dass man dort in Sachen Presse- und Meinungsfreiheit, einen halbwegs zuverlässigen Kompass hatte. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr sicher. In der Januarausgabe des Mitgliedermagazins „Journalist“ wird dem Leser vom Chefredakteur „ein kluger Essay“ ans Herz gelegt, auf den man ein „bisschen stolz“ sei. Ich frage mich allerdings warum: Der Text ist ein Musterexemplar für Gesinnungs-Journalimus. Und er stimmt in die Litanei jener ein, die soziale Medien endlich zensieren möchten. Bislang hatte der DJV da anderes verlauten lassen.

Passend dazu:

Plöchingers Titel-Essay in journalist 1/2017:

Was 2017 zählt

2016 und die Folgen — fünf Lehren aus einem schwarzen Jahr für die Auseinander-setzungen, die uns Journalisten noch bevorstehen.