Samstag, 7. Januar 2017

Kennzeichen der Gefahr

Alexander und Bettina Hammer auf Telepolis:

Wie ich lernte, die Fake-News zu lieben

Spitzenpolitiker stürzen sich auf das Thema der sogenannten "Fake-News", doch die vermeintliche Besorgnis wirkt aufgesetzt und verlogen - Teil 1: Viel Lärm um ... was?

Wer sich gegen ein rigides Vorgehen gegen Fake-News ausspricht, kann, so diese vage Definition aufrechterhalten wird, wahlweise als jemand angesehen werden, der Verleumdung gutheißt, der "Hetze" oder Aufwiegelung nicht bekämpft sehen will, der in Wahlmanipulationen kein Problem sieht oder "hetzerische" politische Kampagnen nicht als Problem betrachtet. Möglich wird dieser Generalangriff dadurch, dass der Begriff Fake-News so unbestimmt ist: Wer sich die Artikel zum Thema genau durchliest, stellt fest, dass das, was sich hinter den Fake-News verbirgt, immer wieder neu definiert wird.