Dienstag, 3. Januar 2017

Öffentlich-rechtliche Meinungsmanipulation

Martin Ganslmeier auf tagesschau.de:

Trump plant den Neustart mit Moskau

Vor 25 Jahren haben die USA und Russland diplomatische Beziehungen aufgenommen. Freundlich war das Verhältnis aber wohl nur unter den Präsidenten Clinton und Jelzin. Nach den jüngsten Streitigkeiten bereitet der künftige US-Präsident Trump den Neuanfang vor.
Der Beitrag strotzt nur so von Fake-News, Plattitüden und Verzerrungen, die in den letzten Jahren durch stetige Wiederholung einen Deutungsrahmen aufziehen, der den Interessen bestimmter Kreise entspricht:
Im Rückblick war das amerikanisch-russische Verhältnis nie wieder so herzlich und optimistisch wie in den 1990er-Jahren zwischen den Präsidenten Bill Clinton und Boris Jelzin. Viele Amerikaner hofften damals, dass sich auch das postkommunistische Russland zu einer Demokratie nach westlichem Vorbild entwickeln könnte. Diese Illusion endete nach der Jahrtausendwende, als Wladmir Putin an die Macht kam.
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Dass Russland Krieg gegen Georgien führte, empörte Bush.
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Putins Einverleibung der Krim, seine Unterstützung für das Assad-Regime und die Hacker-Angriffe auf die Demokratische Partei führten endgültig zu einer neuen Eiszeit in den russisch-amerikanischen Beziehungen.
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Doch Trumps Schmusekurs gegenüber Putins Russland stößt schon jetzt auf heftige Kritik im Kongress und in der amerikanischen Öffentlichkeit. Dort gilt Putin als alter KGB-Apparatschik. Zwei Drittel aller US-Bürger mögen Russlands Präsidenten nicht. Kein ausländischer Regierungschef ist in den USA so unbeliebt wie Putin.