Mittwoch, 8. Februar 2017

Gesellschaftlich selektiv

Marcus Klöckner auf Telepolis:

Die große Meinungsvielfalt in der deutschen Presse ist Geschichte

Der Politikwissenschaftler Thomas Meyer über Medienkritik und politische Anmaßungen von Journalisten
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Thomas Meyer: Wenn Medienkritik so angebracht wird, wie es beispielsweise Leute von Pegida tun, dann ist es sehr einfach für die kritisierten Medien und Journalisten, die Kritik als substanzlos, da zu schrill, zu laut und zu unsachlich abzutun. Die fundierte Medienkritik, die zwischen all den lauten Tönen auch zu finden ist und die, so meine ich, durchaus auch ihre Schärfe hat, wird dann einfach übergangen. Insofern ist diese sehr überzogene Medienkritik eher kontraproduktiv und verstellt den Blick auf die notwendige, ganz anders ansetzende Medienkritik.