Mittwoch, 3. Mai 2017

Breitbeinigkeit und Dickhodigkeit

Stefan Niggemeier auf ÜberMedien:

Correctiv macht Privatleben von AfD-Frau zum „Sexskandal“

Eine Kandidatin der AfD für den nordrhein-westfälischen Landtag hat vor ein paar Jahren offenbar etwas Geld mit Sex verdient. Vielleicht war es nur ein „Taschengeld“, vielleicht eine angenehme Verdoppelung ihres Einkommens. Vielleicht war es weniger finanziell als erotisch motiviert: durch eine Art Fetisch, sich wie eine Prostituierte zu verhalten.

Man weiß es nicht genau, aber man muss es auch nicht genau wissen: Es ist ihre Privatsache.

Das Recherchebüro Correctiv hat sie gestern öffentlich gemacht und sprach von einem „Sexskandal“.
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Der zögerliche und uneinsichtige Umgang mit der Kritik vergrößert den Imageschaden von Correctiv noch: Nicht einmal zu einer echten Bitte um Entschuldigung wegen des falschen Wortes vom „Sexskandal“ kann sich die Redaktion durchringen.